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Freude an Saab

Susanne und Wilfried aus Linnich sind inzwischen zu begeisterten Saab-Fahrern geworden. Nach einem 2004er 9-3-Cabrio in Stahlgrau metallic stellte

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Tino, seines Zeichens Werkstattleiter im Saab-Service der Louis Dresen GmbH in Köln, den Kontakt zu Rolf her, der seinen 9-5 NG verkaufen wollte. Der 9-5 wechselte schnell den Besitzer, schließlich wissen die Saab-Freunde ihre Autos zu pflegen. Der Besitzwechsel führte dazu, dass die beiden Linnicher mehrmals den Clubabenden beiwohnten und den Mitgliedsantrag ausfüllten.

Hiermit möchten wir Wilfried ganz herzlich im Club begrüßen.

Seine Teilnahme an der 41. Troll-Rallye, mit Copilotin Susanne und dem 9-5 NG ist Ehrensache.

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50 Jahre Saab 99

Unter dieses Motto stellte der Saab Club Nederland seinen Stand bei der diesjährigen Interclassics & Topmobil in den Messehallen in Maastricht.

Nachdem das ursprünglich angedachte Thema, Mehr…

mit Saab auf Reisen, durch die Bauhöhe des Saab Campingwagens Sabo nicht umgesetzt werden konnte, wechselten die Organisatoren der Sektion Limburg das Thema und stellen vier unterschiedliche Saab 99 der Baujahre 1969, 1974, 1979 und 1983 in allen Karosserievarianten zu dem Thema 50 Jahre Saab 99 aus.

Eine erste Gruppe der Saab-Freunde Erftkreis besuchte am Freitag die sehenswerte Ausstellung, die bis Sonntag geöffnet ist, und den Stand der befreundeten Saabisten. Sie sahen mit glänzenden Augen die vier wundervoll gepflegten Vertreter der Marke.

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Reifenservice op Kölsch

Nach unserem sehr schönen Weihnachtswochenende fuhr ich Dienstagmittag Gesche, die noch unser Gast war, zum HBF Köln. Beim Rückweg auf dem Militärring platzte mir hinten rechts der Reifen. (Hatte ich

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noch nie, wollte ich mal ausprobieren.)

Nur ist der Mili ein denkbar ungünstiger Ort für solches (viel Verkehr, keine Standspur).

Da ortskundig, wusste ich, dass die Kölner Berufsfeuerwehr ein Stück weiter eine Wache hat.

Schwups, rauf auf das Gelände. Dort habe ich mich schön am Rand platziert.

Der Reifen war völlig hin, die ganze Außenseite gerissen.

Der einsetzende Regen trug nicht zur spontanen Besserung meiner Laune bei.

Da wir ja noch richtige Autos mit Notrad fahren, wollte ich mich ans Werk begeben. (Bei einem Reifenfüllset hätte ich wahrscheinlich zwischen 15und 38 Dosen gebraucht)

Vor dem Gebäude machten 3 Feuerwehrmänner (FWM) gerade Zigarettenpause. Ein FWM rief mir zu, ich soll beim Tor 3 in die Halle fahren.

Es stellte sich raus, dass er früher selber Saab gefahren hat.

Da dieses ja ein spannendes Ereignis war, füllte sich die Halle mit 5 FWM. Einer brachte zugleich einen Riesenwagenheber mit, etwa halb so groß wie mein guter Combi.

Dieser passte aber nicht unter meinen aktuell rechts tiefer gelegten Combi.

Die Frage nach Bordwerkzeug konnte ich bejahen.

Da mein Kofferraum gut gefüllt war (LKW-Tisch, Spanngurte, Sprühöl, Frostschutzkanister, Nassabzieher …), musste ich erst mal alles in der Halle verteilen.

Die Arbeitsverteilung war wie folgt:

–        FWM 1 holte Notrad und Wagenheber raus.

–        FWM 2 kam mit einem ca. 30 Meter langen Luftprüfer und kontrollierte das Notrad. Das gefiel ihm so gut, dass er gleich alle Räder kontrollierte.

–        FWM 3 kurbelte den Wagen hoch.

-           FWM 4 löste derweil das Rad.

(Ich war nahe dran, nach der Kantine zu fragen.)

Nach dem Reifenwechsel folgende Einteilung:

–        FWM 1 zog das Rad fest.

–        FWM 2 lies dem Wagen runter.

–        FWM 3 lud derweil wieder alles (LKW-Tisch, Spanngurte, Sprühöl, Frostschutzkanister, Nassabzieher …) in den Kofferraum, was ich vorher mühsam verteilt hatte.

–        FWM 4 packte anschließend das lädierte Rad in selbigen.

Nach einer Spende in die Kaffeekasse wollte ich diesen gastlichen Ort wieder verlassen.

Der ehemalige Saab-Fahrer sagte:

„Moment ich mache ihnen die Ampel grün, damit nix an das gute Auto kommt.“

Nach 2 Signaltönen ging die Hälfte der Ampeln auf dem Mili auf Rot und ich fuhr bei (Feuerwehr-) Grün  vom Gelände.

Die erstaunten Gesichter der Autofahrer, die nun mehrere Feuerwehrwagen im Einsatz erwarteten, ignorierte ich einfach.

Werner

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Volltreffer

Das diesjährige Weihnachtswochenende, das wir im weiteren Schatten des Kölner Doms veranstalten konnten, entpuppte sich als Volltreffer, aus verschiedenen Gründen. Für die

Mehr vom Weihnachtswochenende lesen…

Mehrzahl war es die überschaubare Entfernung zum Hotel Sängerhof in Königswinter–Ittenbach, wo sich bereits am Freitag eine große Anzahl Teilnehmer einfanden. Pünktlich zur Dämmerung und den damit fallenden Temperaturen, Nahe der Null-Grad-Grenze, puderte ein Tiefdruckgebiet die Umgebung des Siebengebirges mit einem intensiven Schneefall, fast schon einem Schneesturm ähnlich, in eine romantische Winterlandschaft. Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Teilnehmer Schneebälle formten. und sich schnell eine kleine Schneeballschlacht in Gang setzte. Holgers Tochter Naomi erbaute einen ersten kleinen Schneemann, der anschließend die Motorhaube eines 9-3 zierte und als neue Kühlerfigur fungierte. Holger und Naomi hatten natürlich eine größere Distanz zur Anreise zu überwinden, wie auch Gesche aus Schleswig, Edith, und Arnold aus Esens, oder Alexandra und Pit aus Ebern. Eine fünfzehnköpfige Gruppe versammelte sich bereits am Freitag am Fuße des Drachenfels und verbrachte einen kurzweiligen, geselligen Abend in der gemütlich geheizten Gaststube.

Inzwischen fuhren die ersten Räumdienste durch den Ort und der Schneematsch knirschte als eisige Hinterlassenschaft unter den Schuhsohlen. Der stimmungsvolle Abend mit den intensiven Gesprächen über die vergangenen Wochen und Monate fand am Samstagmittag seine Fortsetzung mit der Anreise der letzten Teilnehmer. Sie nahmen die Zimmerschlüssel in Empfang und wurden mit einer großen Kaffeetafel im Kreis der Saab-Freunde begrüßt, bevor sich die Gruppe zum Besuch der Ausstellung „Die Deutschen und Ihre Autos“ im Haus der Geschichte in Bonn mit einigen Autos in Bewegung setzte. Die Abfahrt in das Rheintal wurde problemlos überwunden, obwohl am Vorabend die Auffahrt nach Ittenbach unmöglich war. Nach 1 ½ erreichten wir trockenen Fußes den Parkplatz unserer Autos und traten wieder den Rückweg an. Begrüßt wurden wir im Gasthof Sängerhof mit einer heißen Suppe, die gerne angenommen wurde, die richtige Einstimmung zum weiteren Abend, den die A-Cappella Gruppe Quattro Voci um Thorsten mit einigen Liedern eröffnete. Für alle Teilnehmer eine gelungene Überraschung. Auch das Büffet, das Ralph Senkel bereitete konnte überzeugen. So starteten wir gut vorbereitet und präpariert in den weiteren Abend. Ute entpuppte sich als Kennerin der irischen Whiskeys-Szene. Auch der Autor wird in Zukunft seine Trinkgewohnheiten entsprechend ändern und gelegentlich diesem hochprozentigen Getränk zusprechen, das entgegen den tiefgekühlten Jubis in Zimmertemperatur getrunken werden kann.

Winterlich begann der Sonntagmorgen. Ein für das Rheinland gewaltiger Schneesturm verwandelte in kurzer Zeit die Landschaft und die angrenzenden Straßen. Auch der Besuch des Weihnachtsmarktes in der Drachenburg viel offenbar dem Wetter zum Opfer. Viele Aussteller mussten ihre Zelte aufgrund des Sturms abbrechen. Auch wir verabschiedeten uns voneinander, denn allen stand eine rutschige Heimfahrt bevor, die für einige über neun Stunden, Ohje, dauern sollte.

Rückblickend dürfen wir von einem überaus gelungenen stimmungsvollen Weihnachtswochenende sprechen, zu dem das passende Wetter nicht unerheblichen Anteil hatte.

Wir danken dem Organisationsteam Beate und Werner, allen anderen Beteiligten des Sängerhofs und Quattro Voci herzlichst für ihr Engagement.

willem

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Ein Saab 9000 Anniversary für 25 Jahre Saab-Fahren

Ich darf gar nicht daran denken, wie die Zeit vergeht. Vor 25 Jahren legte ich mir nach VWs, Audi und Volvo meinen ersten Saab zu.

Gunthers Gesichte anzeigen und lesen.............

Es war ein 9000er und der Beginn meiner Saab-Leidenschaft. Seitdem begleiteten uns fast immer 9000er als treue Weggefährten.

Wir dachten: „Neuer ist besser!“ und „gönnten“ uns nach 16 Jahren einen der ersten 9-5 Aero Kombi und bereuten diese Fehlentscheidung für diese furchtbare GM-Kiste immer wieder (Erst vor fünf Jahren zeigte unsere „Chrombrille“ die wahren 9-5-Qualitäten) Und so kam es, dass ich vor zwei Jahren langersehnt meinen 95er 9000 2,3 tu CSE zurückkaufte. Leider hätte ich ihn als 20 Jahre altes Auto mit 85.000 DM Neupreis nach der 1%-Regel versteuern müssen. Da das leider gar keinen Sinn machte, fährt in jetzt ein guter Freund von mir und wir erfreuten uns an unseren zwei treuen Wegbegleitern (2002er 9-3 Anniversary und 2007er 9-5 Aero Kombi – kein Vergleich zu seinem Vorgänger). Sie ließen uns nie im Stich und verdienen an dieser Stelle ein dickes Lob. Die Welt drehte sich weiter, wir blieben vernünftig und erfuhren immer wieder Neues. Aber mit der Zeit meldeten sich unsere Erinnerungen immer lauter zu Wort: „Pfeif auf die Vernunft und Sinnhaftigkeit! Habt Spaß!“

Unsere Kinder amüsierten sich schon über mich als ich von unserem 9000er erzählt hatte: „Papa, damals war eine ganz andere Zeit!“ Was sollten wir sagen: „Sie hatten Recht!“ Und genau deshalb kauften wir uns wieder einen Saab 9000 (CSE 2,3 Turbo Anniversary, Modell 1998): aus Spaß an der Freud, wie damals! Und was sollen wir weiterhin sagen? Es ist wirklich wie damals, nur eben in einer „Zeitmaschine“ auf heutigen Straßen. Sie hält uns jeglichen neuen Kram vom Hals, setzt unsere Erinnerungen frei, lässt sie uns wieder spüren und erneut erleben.

Souverän gleitet der 9000er wie auf Schienen! Diese Straßenlage! Dieses Happening, in diesem tollen Wagen zu sitzen, en Schub zu spüren, das schottische Leder zu riechen, das Fahren einfach als „Komposition“ wahrzunehmen: all das wirkt auf uns ein. Ich kann es nicht in Worte fassen. Vielleicht war es deshalb so schwer für Saab, ihre Fahrzeuge an den Mann oder die Frau zu bringen. Der Slogan „Saab, more than a car!“ ist eben nur von demjenigen nachvollziehbar, der Saabfahren als begeisterndes Arrangement  und Meisterwerk selbst erfahren durfte bzw. immer noch darf.

Früher wurde ich ob meiner 9000-Leidenschaft auf Saab-Stammtischen von 900er-Fahrern belächelt und mit Kommentaren wie „Zwei Nullen reichen!“ geneckt. Aber alle guten Dinge sind drei (Nullen), denn ich erlebe momentan wieder, dass der 9000er höchstwahrscheinlich der beste Saab war, der je in Trollhättan vom Band lief. Diese Philosophie, so ein Auto konsequent und ohne Rotstift zu bauen, diese Verarbeitung, diese Materialien, diese Wertigkeit! Faszinierend, auch noch nach so langer Zeit. Zugegeben, ein paar Macken wie defekte Steuergeräte für die Zentralverriegelung oder Rost an den Kotflügeln und andere Alterserscheinungen bleiben nach 20 – 30 Jahren nicht aus, aber wie wird das erst später bei den elektronisch überzüchteten Neuwägen und ihrem unnötigen Firlefanz sein? Ich will gar nicht daran denken.

Ja, es war eine andere Zeit, aber unser 9000er heute Spaß mehr denn je! Er ist eine Fahrmaschine mit Suchtpotential. Und stellen Sie sich vor, ich kann ohne Bluetooth, Infotainment, Traktionskontrolle, ESP sowie lebenswichtigen „Must-haves“ fahren. Unsere Kinder können das nicht verstehen. Ich schon, denn ich  trainiere seit 25 Jahren und feiere täglich mein Jubiläum mit meinem „Anniversary“ ;-)           
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Die Saab-Freunde Erftkreis wachsen weiter:

Nachdem wir im vergangenen Monat mit Christian und Timm zwei neue Mitglieder begrüßen durften, heißen wir hiermit im regionalen Mitgliederkreis mit Martin ein weiteres Mitglied bei den Saab- Freunden Erftkreis herzlich Willkommen.

 

Autumn Meeting 2017 Lëtzebuerg

Ahnungslos was uns erwarten sollte, reisten wir ins beschauliche Larochette in Luxemburg.

An Roby´s Schwiegermutter, verantwortlich fürs Wetter, hat´s wohl kaum gelegen. Die Gebete für gutes Wetter, wurden scheints nicht verstanden. Es war eher durchwachsen, mit Sonne und Regen. Vor Ort agierte ein Team mit Liebe zum Detail, aber nicht Ahnungslos.

Saab verbindet - kaum angekommen wurde gleich erzählt gelacht und gefachsimpelt, Saab kennt keine Grenzen. International aus F,NL,B,GB,LU,CH und D. Trotz des wilden Sprachgewirrs verstand man sich, Saab verbindet.

Eine Landschaft, geschaffen für eine Tour! Geführt durch beschauliche Ortschaften, kurvenreiche Auffahrten, Fernblicke über Wiesen, durch tiefe Wälder, die einen wünschen ließen, lieber auf dem Beifahrersitz zu sitzen, 53 Saab´s, bestimmt so schön wie die Landschaft.

Viele waren schon zum 4ten Mal dabei, Für sie war es eine große Wiedersehensfeier. Für uns war es das erste Mal, und wir hoffen auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

Text: Eugen

Foto: Sandrine Beurs & Norbert

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Wechsel des Clublokals

Terminprobleme mit einer anderen Gruppe führten dazu, dass uns Wirtin Claudia um die Verlegung unseres traditionellen Termins "1. Freitag im Monat" bat. Dem wollten und konnten wir so nicht folgen.

Zufällig ergab es sich beim Saab-Picknick auf Loersfeld, dass wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Landhaus Schlösser verabredeten. Schlussendlich war die 15köpfige Gruppe  von dem Essen, dem Ambiente und dem Service derart angetan, dass wir uns nach Absprache mit dem Geschäftsführer darauf einigten, in Zukunft den ersten Freitag im Monat im Landhaus Schlösser zu verbringen und das Clublokal zu wechseln.

Ab Freitag 6. Oktober finden somit die Clubabende jeweils im 1. Freitag im Monat im Landhaus Schlösser statt, wo wir gerne angenommen wurden.

Das rollende Saab-Museum

Am 4. Sonntag im August war es mal wieder soweit.75 meist historische Saab-Fahrzeuge, vom 92 über 93, 96, 99 und 900, bis zu den Modellen der Neuzeit, zeigten sich am Start der diesjährigen Limburg-Tour, die zum 25. Mal ausgetragen wurde und ihr silbernes Jubiläum feierte.

Um 10:30 Uhr traf sich die Rallye-Meute des schwedischen Kulturgutes in der "Auberge `de Rousche" in Heerlen, nur wenige Kilometer hinter der deutschen Grenze. Das auf 75 Fahrzeuge begrenzte Starterfeld nahm nach einer Tasse Kaffee oder Tee, einem Stück Limburgse Vlaai, aus Reis, Kirsche oder Aprikose und dem obligatorischen Briefing, um 12:00 Uhr die 92 km lange Strecke in Angriff, dieses Mal mit einer Wertung mit 10 Fragen, nach Örtlichkeiten. Drei Teams vom Club, Ruth und Eugen im 900 Cabrio, Tom und Johan im Sonett II V4, Rolf und Willem im Saab 9-3 SportCombi bildeten einen kleinen Saabconvoi. Das 97iger Cabrio vorne weg, gefolgt von dem weißen Sonett von Tom und Beifahrer Johan. Rolf und Willem bildeten das Schlusslicht. Es dauerte schon einige Kilometer, bis wir das Niederländisch,-Deutsche Roadbook lesen und verstehen konnten. Den ersten Abzweig nach etwa 1200 Metern verschliefen wir bereits. Aber von Kilometer zu Kilometer stieg die Sicherheit und Routine im Umgang mit den Chinesenzeichen. Auch die Frage nach dem örtlichen Weingut Fromberg in der Ortschaft Gen Berg gelang uns zu beantworten.

Die Frage nach dem Titel der ersten Limburg-Tour anno 1993 konnte im Team beantwortet werden: "2 Ton´s Rit", in Anlehnung an die beiden Initiatoren, Ton Keyenberg und Ton Ramakers. In Klumme und Kilometer 12 der Strecke erwartete uns eine erneute Überraschung, folgte die Strecke nun einem wunderschönen Schotterweg über 2 Streckenkilometer. Eine staubige Angelegenheit, selbst mit gebremster Gasstellung. Die Heckscheibe des Combis verdunkelte sich fast bis zur Undurchsichtigkeit. Es folgten weitere aufregende Streckenkilometer, kurvenreich bergauf, bergab, so dass ein Hinweisschild auf die Rocky Mountains schon als eine passende Frage zur Streckenüberwachung- und Kontrolle herangezogen werden konnte. Der Ortschaft Spaubeek, der Heimatort der Region Limburg im Saab-Club Niederland kamen wir näher. Auch die Hinweise auf Valkenburg häuften sich. Aalbeek, Schimmert und Oensel waren die nächsten Orte, die wir passierten. In

Beek erwartete uns bei Kilometer 38,4 die Hubertusmolen, wo nach dem Namen der 4 Fundament steine gefragt wurde. Hier stoppten wir nicht nur für ein Fotoshooting der vorbei fahrenden Teilnehmer, sondern wir fanden das gegenüberliegende Restaurant so sympathisch, dass wir einen Zwischenstopp zur Stärkung einlegen wollten. Der offizielle Zwischenstopp hatten die Organisatoren im Kasteel Elsloo bei Kilometer 45,6 vorgesehen, nicht ohne die Teams auf den höher gelegenen Deich des Julianakanals zu schicken, um nach einem selbst erstellten Schild mit der Entfernungsangabe nach Trollhättan zu fragen, dabei notierten wir die angegebenen1151 Kilometer.

Wieder bewegte sich der Tross über das Ortsgebiet von Oensel und De Kling. Die Frage nach dem besonderen Feiertag der Niederlande in Bezug auf die Provinz Limburg in 2017 wussten wir nicht zu beantworten. Wie sich später herausstellte wird 2017 die 150jährige Zugehörigkeit zu den Niederlanden begangen. 21 Kilometer der zweiten Etappe hatten wir inzwischen zurückgelegt, und Valkenburg passiert, nicht ohne die Frage nach der römischen Villa Nuth Steenland beantwortet zu haben. Elkenrade, Trintelen waren die weiteren Streckenpunkte, bevor wir nach 46 Km der zweiten ebenso kurzweiligen Etappe den Startort in Heerlen erreichten. Einen tollen Sonntag durften wir erneut in den Niederlanden verbringen. Dem Organisationsteam um Ingo, Frans, Wim, Rob und Didier gebührt unser herzlichster Dank, und nicht nur weil Ruth und Eugen immerhin den 3. Platz bei 75 Startern belegten.

Wenn denn mal wieder Wetter wäre.

Am Morgen des 20. August setzte entgegen den Wettervoraussagen doch tatsächlich Regen ein, Gummistiefel wären mal wieder das richtige Schuhwerk gewesen, um trockenen Fußes die Oldtimer- und Clubpark-Wiese des Parks zu Schloß Loersfeld zu verlassen, um das imposante Starterfeld der 30. Graf Berghe von Trips-Gedächtnisfahrt zu bewundern.

110 Starter gingen in diesem Jahr erstmals in Loersfeld an den Start. Zu sehen waren Fahrzeuge von 1925 bis Baujahr 1975. Aber auch die Reihe der Saab-Automobile, die sich neben den vom Veranstalter gestellten Pavillons aufgestellt hatte, konnte sich sehen lassen. Bis zu 15 Saab aus der Zeit der 60iger Jahre bis hin zu den letzten Baujahren zeigten sich in vertrauter Einheit. Waren da der weiße Sonett II V4 von Tom, der rote Sonett III aus 1973 von Johan, und der dunkelblaue 96 von Ton, die uns vom Saab-Club Niederlande in guter Tradition wieder in Kerpen besuchten und uns mit echtem Limburgse Vlaai beköstigten.

Die Zwillings 96 Special von Erich und Ralf belebten das Farbspektrum der präsentierten Markenvertreter. Michael aus Neuss war bereits vor 9.OO Uhr mit seinem weißen 96 in Loersfeld eingetroffen. Im Laufe des Morgens stellte sich dann heraus, dass es scheinbar ausschließlich in Kerpen den beschriebenen Niederschlag gegeben haben musste, denn in den nahen Nachbarorten blieben die Straßen trocken. Im weiteren Tagesverlauf zeigte sich sogar die Sonne, was auch der Stimmung und dem Wohlbefinden der Picknickern zu Gute kam. Mehrere 9-3 Kombi waren zu sehen, neben den grauen 9-3 von Werner und Willem, zeigte sich erstmals der Saab von Erichs Freund Lothar. Eine größere Distanz der Anfahrt konnten Helga und Christian vorweisen, die am Veranstaltungstag des Saab-Picknicks von Emmelshausen aus starteten und einen 9-5 Sportkombi zeigten. Als großer Zuschauermagnet entpuppte sich logischerweise die 9-3 Toppola Kombination von Bruno, der den seltenen Skarabäus-grünen Aero nebst Toppola- Kabine in Loersfeld zeigte. Ute griff sich dagegen die Fahrzeugschlüssel des kürzlich erworbenen 900 Cabrios, der auch unter den geschulten Kennerblicken von Ton bestehen konnte. Seine Tipps und Ratschläge wurden gerne entgegen genommen, denn Bruno hat sicherlich noch eine Menge Baustellen zu erledigen, um den Saab auf unser gewohntes Niveau zu bringen. Herausragend wurden natürlich auch die Größenunterschiede der älteren Modelle zu Rolfs 9-5 NG zur Kenntnis genommen. Schnell kamen Gespräche zustande und der üppigen Verpflegung, die alle Mitglieder mitbrachten, wurde kräftig zugesprochen. Lediglich der Kaffee neigte sich schnell zur Neige, bis Utes Nachschub gegen Mittag eintraf.

Die Cabrio-Fraktion wurde von Marcs 9-3 und Eugens 900 CV aus 1997 vertreten, der auch das Tech II in Einsatz brachte. Leider ohne großen Erfolg, denn der OBD-Anschluss des 9-3 war wohl im Vorfeld durch einen fehlerhaften Stecker eines Fremdtesters beschädigt. worden, was offenbar häufig nach Besuchen in freien Werkstätten vorkommen soll.

Schnell und kurzweilig vergingen die Stunden, die wir gemeinsam mit einem Besuch im ehemaligen Clublokal, dem Landhaus Schlösser abschließen konnten. Jedenfalls dürfen wir sagen, dass wir einen schönen Tag mit vielen Besuchern und Interessenten der Marke im Park zu Schloss Loersfeld verleben durften, das wir im kommenden Jahr gerne wiederholen möchten.

Fotos: Michael & Willem

Bericht zur Troll- Rallye 2017 findet ihr hier

Frühlingserwachen 2017

74, 3 Kilometer wies das Roadbook alsStreckenlänge unseres diesjährigen Frühlingserwachens aus. Zum ersten Mal konnten wir die sogenannnte Chinesenrallye mit dem Softwareprogramm Raodbook-Assistant der wetexx GmbH erstellen. Über die vielfältigen Möglichkeiten des Programms waren wir bereits bei der Erstellung der Streckenskizzen begeistert, denn nach einer kurzen Einarbeitungszeit gelang uns in Rekordzeit die Erstellung der Fahrtunterlagen. Auch erfahrene Teilnehmer unserer Troll-Rallies waren vom Ergebnis positiv überrascht und äußerten sich entsprechend über die Darstellung der Strecke. Neben den Kilometrierungen zwischen den einzelnen Skizzen, ermittelt die Software automatisch die auflaufenden Entfernungen und in einer weiteren Spalte automatisch die Reststreckenlänge zum Ziel. Auch die unerfahrenen Neueinsteiger kamen bei ruhigerer Gangart des Piloten überraschend schnell mit der Wegbeschreibung zurecht.

Am 7. Mai war es soweit. Um die Mittagszeit trafen sich fast 30 Saabisten im Clublokal Alt Kerpen am Rathaus der Stadt Kerpen.Selbst Doro und Raimund reisten zur Teilnahme aus Oberkostenz im Hunsrück an. Das Wetter zeigte sich eher durchwachsen und kühl, als sonnig. Trotzdem öffneten die Cabrio-Lenker ihre Dächer, als die Teilnehmer nach dem Kaffee-Imbiss zum Start aufgeforderten wurden, der gegen zwei Uhr auf dem Parkplatz des Rathauses vollzogen wurde. Die Fahrtleitung trug dabei den aktuellen Kilometerstand in die Bordkarte ein, denn bei der sogenannten Mini-Troll-Wanderung sollten die Teilnehmer nicht nur 14 Fragen beantworten. Auch die gefahrenen Kilometer sollten in die Wertung mit einbezogen werden. Die Strecke führte von Kerpen zur Burg Mödrath, vorbei am Zwiebelturm der Gymnicher Kirche St. Kunibert, zur Burg Konradsheim.Verdeckt wurde der Blick auf das Gymnicher Schloss. Über die K 44, mit Sicht auf die A 61 führte die Strecke weiterhin an Erftstadt vorbei in Richtung Ahrem und Friesheim.Die Weiße Burg lag verdeckt links der Strecke. Die Niederung des Rotbachs wurde verlassen und Borr war der nächste Ort der durchfahren wurde. Auf der L 162 und dem Kurven-Geschlängel bei Scheuren folgte die Vorbeifahrt an einer größeren Apfelplantage nach "Weiler in der Ebene". Leider war die Apelblüte bereits vergangen.

Dafür erstrahlten die begleitenden Rapsfelder in ihrem leuchtenden Gelb. In Weiler in der Ebene stieß die Strecke auf die B 265, die sofort wieder verlassen werden sollte. um anschließend den Jakobsweg zu kreuzen. Am Wegekreuz sollte der entsprechende Hinweis gefunden werden. Leider verpassten die Teilnehmer, die wohl zu flott unterwegs waren, den Abzweig in die kleine Nebenstraße und bemerkten dies erst einige Kilometer später. Überhaupt sollte sich am Ziel herausstellen, dass die gefahrenen Kilometer stark zu den beschriebenen 74,3 Kilometer differieren sollten. Die nächste Station war Burg Disternich. Seltsamerweise erreichten auch diese die Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Richtungen. Von Müddersheim, mit Sicht auf die Burg, führte die Strecke nach Gladbach, Poll und Nörvenich. Am Schloss vorbei folgten weitere Streckenkilometer durch die Zülpicher Börde. Irresheim, Rommelsheim und Burg Binsfeld. Zum zweiten Mal wurde Frauwüllesheim durchfahren, dabei berührten sich die beiden Schleifen kaum. Inzwischen hatten die Teilnehmer über 70 % der Strecke zurückgelegt. Sie führte die Teilnehmer über die B 477 nun an der Einfahrt zum Fliegerhorst Nörvenich vorbei, in Richtung Kerpen Blatzheim. Auch Die Villa Sophienhöhe lag für die Blicke der Teilnehmer versteckt auf der Anhöhe über dem Tal des Neffelbachs. Dagegen stand anschließend ein Blick in den Park der Burg Bergerhausen auf dem Teilnehmerprogramm. Die letzten beiden Fragen waren vor Ort zu beantworten und einige nutzten die Zeit zum Verweilen. Genügend Zeit stand zur Verfügung, auch zur Bestimmung des Stammumfanges einer Rotbuche des Parks ,den wir zusammen mit Tinos Kinder "umarmen" konnten. Die Reststreckenlänge betrug nunmehr nur noch 5,5 Kilometer bis in Ziel am Rathaus Kerpen.

Für 18 Uhr hatten wir im Clublokal das Abendessen bestellt, das wir am Mittag auswählten. Während die ersten das Essen genießen konnten, erfolgte die Auswertung der Bordkarten. Fast alle Teilnehmer antworteten die gestellten Fragen ordnungsgemäß, sodass die gefahrenen Kilometer die Entscheidung bringen mußten. Von 76 bis 122 war die Spanne der zurückgelegten Fahrtstrecken. Familie Hartmann, Sara, Tino und die Kinder konnten mit 76 gefahrenen Kilometer im 9-3 Sportcombi als erste Sieger genannt werden. Zweite Sieger waren Monique und Claudius im 9-5 NG mit 78 gefahrenen Kilometern. Und Den nächsten Platz auf dem Podium belegten Ruth und Erich in ihrem 96.

Wir denken, dass wir einen vergnüglichen und kurzweiligen Sonntagnachmittag in unserer topfebenen Kölner Bucht verbringen konnten, die die Mini-Troll den Teilnehmern Näher bringen sollte. Das Essen war wiederum sehr lecker und die bekannten Teilnehmer mit besonders strapazierfähigem Sitzfleisch verließen erst gegen 21:00 Uhr als Letzte das Clublokal. Nach dem überaus positivem Fazit zur Frühlingswanderung 2017, könnten wir uns eine Wiederholung zum Frühlingserwachen 2018 durchaus vorstellen.

Clubjacken u.a. Textilien

Die im letzten Jahr begonnene und durchgeführte Aktion "Clubjacken", war ein großer Erfolg. Über 20 Jacken wurden bisher im Club abgesetzt, wobei Thorsten derzeit eine neue Wartelist führt, auf die sich noch Interessenten eintragen lassen können.

Dieser überaus positive Verlauf der Clubjackenaktion ermunterte uns, das Textilangebot mit weiteren Kleidungsstücken- und Accessoires zu erweitern. D.h. ab sofort können wir neue Clubkappen in den Grundfarben hellgrau und Dunkelblau,  mit entsprechend farblich abgestimmten Stickfarben des Clublogos anbieten. Mützen und Schals werden wir ebenfalls in verschiedenen Farben anbieten. Willems vorab in Auftrag gegebenen Kappen, Mütze und Schal sind eingegangen und werden als Muster auf dem Bestellformular gezeigt. Jedenfalls entpuppen sich der rote Schal mit dunklem Stick und die hellgraue Cap mit anthrazitfarbener Bestickung als seine Lieblingsstücke. Und Gerade bei der Passform der Kappen ist Willem voll des Lobes – noch nie passten ihm Baseballcaps so hervorragend. Auch mit der hellgrauen Mütze  wird er sich in der nächsten Kälteperiode anfreunden.

Genaue Details, Farben Preise etc. entnehmt bitte dem anliegendem Bestellformular.

Auch für diese Aktion, ihre Initiative und Organisation, sagen wir Thorsten und Marc herzlichen Dank.

Großes Navi Update mit Navigationsgerät Clarion NX 706 DAB

Erfahrungsbericht

Der Gedanke reifte bei unserer Trollrallye im Türingerwald. Die Navigation in unserem Cabrio ist ja nun nicht mehr das jüngste – u.a. auch aufgrund fehlenden Karten-Updates.

Die Anreise über diverse Landstraßen ging noch einigermaßen gut. Die Rückfahrt, die aus Zeitmangel über eine andere Strecke führte, wurde dann doch sehr Interesssant und sehr spannend. Unser Navi nahm das Wort Thüringerwald ziemlich genau , oft waren wir auf dem Monitor wirklich mitten im Wald , die eigentliche Straße häufig hunderte Meter entfernt. Auch sehr interessante Autobahnanschlüsse auf der grünen Wiese oder auch wieder im tiefen Busch. Selbst meiner „Regierung“ ( Bea ) war dies mehr als unheimlich und stellte fest, dass es an der Zeit wäre, nach Alternativen Ausschau zu halten. Es folgten Recherchen im Internet und Telefonkonferenzen mit anderen Saabisten, die ihr Fahrzeug bereits umgerüstet hatten. Die Meinungen gingen weit auseinander, von „geht gar nicht“ bis zu: „es gibt keine Probleme“! Stark verunsichert, machten wir uns trotzdem ans Werk, es sollte ein Clarion NX 706 DAB 7 Zoll werden. Diverse Saabisten aus unserem Club waren ebenfalls wechselwillig , Und sie warenfroh und begeistert, dass wir den Vorreiter machen wollten. Nun ist die Sache überstanden. Der Puls ist wieder normal und weitere Haare habe ich scheint´s beim Haare-Raufen verloren. Auch die Geldbörse ist wieder leichter. Aber das Ergebnis begeistert. Der Radioklang ist noch ein wenig besser geworden ( war vorher ja schon ziemlich gut ). Das DAB Radio ist Klangmäßig von einer CD nicht mehr zu unterscheiden. Die Bedienung des Gerätes entspricht der heutigen Technik, und ist daher wesentlich komfortabler geworden, es gibt ein Tastenfeld für die Telefonbedienung, Telefonbuch - letzte Kontakte usw. Die CD´s klingen voller. Das Navi zeigt sich mit einer sehr guten Grafik ,und der 7 Zoll Monitor  ist auch für ältere Saab Fahrer und Brillenträger gut zu erkennen.

Unser Fazit ist sehr positiv und es ist ein gutes Gefühl, wenn wir mit aktuellem Kartenmaterial unterwegs sein dürfen. auch Erich und Rolf waren von der Lösung überzeugt, und folgten. Übrigens: auch die Fernbedienungsfunktionen des Lenkrades bleiben erhalten und funktionieren mit dieser neuen Lösung perfekt. Saab´s Soundsystem und Clarion passen verdammt gut zusammen, vielleicht eine Folge der Zusammenarbeit und Kooperation in den frühen 80iger Jahre (?), wo auch der Schriftzug Clarion-Bil-Stereo auf den Motorhauben der Saab-Rallyefahrzeugen zu sehen war.

Euer Werner