Club

- Geschichten

 
 

 

5./6. Juni:

Schwedenreise 2000

 

 

 

   
 

 

 

 

"Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Organisatoren der diesjährigen Rallye. Wir sind jetzt noch ganz begeistert von der tollen Landschaft, der schönen Strecke, dem netten Hotel mit prima Frühstück, dem herrlichen Picknick, dem super Grillabend, der guten Stimmung und dem phantastischen Wetter.

Nochmals ein ganz großes Lob an die Ausrichter und Ihre Helfer für die guten Ideen und die sorgfältige Planung. Die Messlatte für das Altmühltal liegt hoch. Wir drücken die Daumen für ein gutes Gelingen. Wenn der Termin es zulässt, freuen wir uns auf die Teilnahme", so äußerten sich Elisabeth und Walther aus Dresden.

Dem brauchen wir an sich nichts mehr hinzuzufügen. Es gilt auch für uns, von einem äußerst erlebnisreichen Sommerwochenende sind die Saabisten des Rhein-Erft-Kreises zurück gekehrt, wobei die regionalen Freunde nicht die alleinigen Teilnehmer stellten, denn auch Monika und Jürgen aus Mönchengladbach gesellten sich wieder zu der rheinischen Truppe, es reisten auch die Bamberger und die Eckersdorfer an, Walther und Elisabeth kamen aus Dresden und die Ausrichter des kommenden Jahres Käthi und Paul-Karl setzten sich am Freitag mit dem 9000 von Wettstetten aus in Richtung Norden in Bewegung. Leider brachte es der 9000 nur bis nach Kassel, wo er nach kurzen Zuckungen und Zündaussetzern den Dienst einstellte. Zündung? Käthi und Paul-Karl ließen sich jedoch nicht davon abhalten die Fahrt ins "Alte Land" fortzusetzen, sondern orderten einen Miet-Mini (Saabs sind zurzeit leider keine zu mieten) und setzten die Fahrt verspätet fort - so sind sie halt, die Saab-Enthusiasten. Weiterhin vervollständigten aus der näheren Umgebung Petra und Guido aus Hannover, Elvira und Heide aus Bremen und Gesche aus Schleswig den 44köpfigen Saab-Zirkel.

Das Treffen begann für die bereits an Fronleichnam vorzeitig angereisten Rheinländer und Bamberger am Freitagmorgen. Eine 35-Personen-Barkasse hatte die Organisation für uns angemietet. Wir sollten einen Tagesausflug auf den Wasserstraßen der Stadt Hamburg erleben, der nur von einem zweistündigen Landgang in der neuen Hafencity unterbrochen wurde. Keine Kosten und Mühen scheute das Organisationsteam und die "Clubkasse", um diese individuelle und einmalige Barkassentour zu bieten, so dass die fast 30köpfige Gruppe von 11.00 - 18.00 Uhr eine umfassende Hafen- und Elbe-Rundfahrt erschippern konnte; ein unauslöschliches Erlebnis für alle Beteiligten. Insbesondere die mehrmaligen Phasen des Wellengangs, sorgten für leichte Abkühlung der ungünstig sitzenden Teilnehmer, zur Erheiterung der anderen. Imposante Einblicke ins Hafenleben und die Logistik vermittelte der Schiffsführer und die erste Speicherkarte des Fotoapparates füllte sich schnell mit 1024 MB, sprich ca. 90 Aufnahmen im TIF-Format. Kurz nach Sechs erreichten wir wieder die Schiffsanlegestelle in Finkenwerder und eine gemütliche Rückreise entlang der Elbdeiche ließ den erlebnisreichen Tag Revue passieren. Am Abend empfing uns eine eingedeckte Tafel im Hollerner Hof und ein gemeinsames Abendessen.

Die Troll-Rallye am Samstag, zu der wir auch mehrere Gäste begrüßen konnten, u.a. die Redaktion der Old- und Youngtimer-Zeitschrift "abgefahren", brachte im Ablauf und im Ergebnis einige Überraschungen. Die Strecke wurde vom Organisationsteam Ulla, Ina, Rafael und Holger in sogenannte Chinesenzeichen verschlüsselt und zu einem kilometrierten Roadbook präzise zusammengestellt und in gebundener Form übergeben. Nicht nur die Streckenbeschreibung hatte ihren besonderen Reiz und erfreute gerade die "professionellen" Copiloten, die 14 Fragen nach Örtlichkeiten, spezielle drei Fragen nach den historischen Hintergründen der baulichen Entwicklung der Altländer-Bauernhäuser brachte genügend Diskussionsstoff am Abend. Es führte dazu, dass einige Interessierte mehrfach Lektüre durcharbeiteten oder auch das Heimatmuseum in Jork bzw. den Direktor telefonisch und persönlich kontaktierten. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass nicht immer die landläufige Meinung auch wissenschaftlich belegt wird. Wir sollten uns womöglich ausschließlich auf Fragen nach Örtlichkeiten beschränken, die ohne intensivste Anwohnerunterstützung zu beantworten möglich sein sollten, meine persönliche Meinung. Obwohl gerade diese Bewohner-Befragung einigen Beifahrern/Beifahrerinnen großes Vergnügen zu machen schien, denn nicht nur Kontakte zur heimischen Bevölkerung wurden geknüpft, die Beantwortung der Fragen nach den goldenen Dachkugeln, der Muster in den Giebelfronten oder die Frage nach dem größeren Obergeschoss, stellten selbst die Bewohner entsprechender Häuser vor teils unlösbare Probleme, so dass kurzzeitig sämtliche Hausbewohner am Hauseingang versammelt waren, dazu mehrere Antwort-Varianten präsentierten ... uns erschien daher die Beantwortung vor Ort unmöglich und auch Doris und Pit folgten abseits der Strecke dem Hinweis nach dem Yorker-Heimatmuseum, um sich dort kundig zu machen. Ein zufälliges Zusammentreffen mit dem Museumsdirektor am Sonntagabend brachte schließlich einige Klarheit in die unterschiedlichen korrekten und auch unkorrekten Antworten und "Vermutungen". Besondere Highlights sind für die 33. Troll-Rallye kaum zu betonen, denn das „Gesamtpaket“ war ganz besonders attraktiv, eine wunderschöne Strecke, die uns bereits nach einigen Kilometern über eine Schotterstrecke auf der Suche nach einer himmelblauen Konstruktion führte, in Stade zu einem Stadtrundgang animierte, wo nicht nur die Koordinaten des BAMAG Meguin abgefragt wurden, sondern auch über den Sinn oder die Ursache dreier Kanonenschüsse. Eine fehlerfreie Streckenbeschreibung und der nicht zu übertreffende Zwischenhalt mit Picknick im Obstparadies Schuback in Jork, wobei der bestellte Picknick-Korb nicht nur Kuchen enthielt, sondern dazu belegte Brote mit Wurst-Spezialitäten der Gegend. Dabei hatte uns kurz vorher die Strecke mehrmals über und durch den Deich, rechts, dann links vom Deich in York geführt. Und der Appetit war jedenfalls da und ließ  für die Vogelwelt des Landschaftsgartens keine Krumen übrig. Nach diesem erholsamen Aufenthalt im Obstparadies führte uns die restliche, kaum noch 20 km lange Streckenbeschreibung, Richtung Hollern zurück, wo wir zwischen Mojenhörn und Wetterndorf auf einem weitläufigen Gelände eine letzte Sonderprüfung zu absolvieren hatten. Begonnen hatte die Fahrt mit der SP 1 am Twielenflether Elbstrand mit „Schiffe versenken“ in Natura. Mit etlichen Metern Absperr-Flatterband hatten die Initiatoren die entsprechenden Felder am Sandstrand des Elbeufers dargestellt. An SP 2 wurden die historischen Saab-Kenntnisse von den Konkurrenten abgefragt. Und SP 3: Hier sollte die Geschicklichkeit im Umgang mit einem elektrisch getriebenen Spielzeugauto und Fernbedienung auf einem abgesteckten Rundkurs geprüft und demonstriert werden, führte jedoch nur bei Punktgleichheit zur Wertung. Hier konnte das Redaktionsteam „abgefahren 1“ Geschick beweisen, denn die vorliegende Bordkarte beurkundet eine Fahrzeit von 22,7 Sek.  -  eine herausragende Zeit. Nicht genug, nach Rückkehr der Teilnehmer erwartete uns der Altländer-Obsthof mit einem bestellten Abendmenü vom Grill, das wir dank des tollen Wetters sogar im Obstgarten einnehmen konnten. Klasse, auch die anschließende Siegerehrung konnte nicht den Appetit verderben und die größte Überraschung war für viele Saabisten nicht nur der 2. Gesamtplatz der „Greenhorns“ aus Mönchengladbach, Monika und Jürgen, sondern auch der zweite Gesamtsieg in Folge von Christina und Gunther aus Eckersdorf bei Bayreuth, die uns 2013 zur 36. Troll-Rallye in den Frankenwald bei Hof entführen wollen - 34. und 35. Troll sind ja bekanntlich ins Altmühltal bzw. ins „Schwalm-Nette-Gebiet“ am Niederrhein vergeben. Wir freuen uns drauf.....

Den 3. Platz belegten Ruth und Erich aus Bad Münstereifel, den 4. Rang behaupteten Doris und Pit aus Bamberg. Weitere Platzierungen sind uns leider nicht mehr in Erinnerung, nur das Team des wm´s mit Liway und Kurt auf den beiden "heißen" Sitzen belegte abgeschlagen einen der letzten Plätze, allein die SP 3-Zeit von fast 80 Sekunden hätten keine bessere Platzierung erlaubt.

Auch an dieser Stelle unserer besonderer Dank  den Organisatoren Ina, Ulla, Rafael und Holger für die Vorbereitung und die herzliche Aufnahme. Mit Freude und glänzenden Augen erinnern wir uns inzwischen an diese schöne Veranstaltung.

 

   
 

   
 

   
 

   
 

     
 

   
 

     
     
 
 

 

17. April:

Schwedenreise 2000

     
 

Eine Clubausfahrt im Frühjahr eines jeden Jahres führt dazu, dass sich einige Tage oder Wochen vor dem Termin die Aktivitäten an unseren Fahrzeugen erheblich verstärken: Waschen, Wachsen, Polieren und Saugen.

Saubere und gepflegte, salzfreie Fahrzeuge, neuerer und älterer Baujahre - Heinrichs 82iger 900 war der älteste Saab am Ort und die jüngsten waren wohl die Cabrio´s von Erich und Werner - sahen wir daher am Samstag der Clubausfahrt vor das Clublokal einrollen, wobei für Ute und Bruno ein großer Schreck folgte. Fußspuren waren auf der Motorhaube und Dach des 12 Jahre alten Saab 900 zu erkennen. Keine Katzen-, Marder- oder andere Wild- oder Tierspuren, vielmehr ließen un/menschliche Wandalen ihre Sportschuhe der Größe 41 oder 42 über Haube und Dach des 900 "tanzen", bis mindestens drei oder vier Dellen im Dach des 900 zu beklagen waren. Es ist nicht zu glauben -man findet einfach keine Worte.

25 Saab-Enthusiasten machten sich alsbald mit ihren 12 Saab´s als Kolonne auf den Weg in die sonnige Eifel, die inzwischen ihr Frühjahrsgewand angelegt hatte - farblich schimmerte die Vegetation nach dem harten Winter in den ersten zarten Grüntönen.

Die Felder der Zülpicher Börde erstrahlten mit den frühen, gelben Blüten des Raps um die Wette. Auch ein Blick auf die weit sichtbaren Ecktürme der Stadtmauer Zülpich´s war vom Damm der B 477 zu erhaschen. Idealste Wetterbedingungen ließen auch alle Gesichter erstrahlen. Selbst von Außen machte für Outsider dieser Saab-Convoi einen guten Eindruck, der nach anfänglicher Fehlzündung an einer Ampel, ordentlich ins Rollen kam. Vorbei an Kommern, vorbei am Bergwerkmuseum Mechernichs passierten wir die Grenze des Naturparks Hohes Venn/Eifel und die Ortschaften Weyer und Eiserfey mit ihren gepflegten Fachwerkhäusern, wobei die Hügel und der schüttere Kieferbewuchs mich immer wieder an mediterane Geländeformationen erinnert - die Toskana der Eifel im Tal der Fey? Vielleicht waren daher auch vor 2000 Jahren Römer vor Ort.

Nachdem der Konvoi Tondorf passiert hatte und die Nähe zum Nürburgring bereits zu spüren war, verließen wir die 477 und die entsprechende Nebenstrecke und richteten unsere Blicke nach Lommersdorf und auf den Vulkankegel des Ahremberg, wobei dieser keine Lava in die Atmosphäre spuckte. Wir befanden uns mitten in der absoluten Genusstour für unsere Cabrio-Lenker. Unüberhörbar begleiteten die Frühlingsaktivitäten der Vogelwelt unsere Reise durch den Ahremberger Wald. Auf Höhe der Ortschaft war bereits ein Blick auf den gegenüberliegenden Hügel und der Ortschaft Wershofen möglich.

Im Restaurant/Hotel Kastenholz waren die Tische gedeckt, als wir nach der zweistündigen Reise eintrafen. Motorhauben wurden geöffnet, Meinungen, Ansichten und Kenntnisse ausgetauscht und gute Mienen "aufgesetzt". Die letzten Teilnehmer hielten es noch bis nach 21 Uhr in dem gastlichen Haus, jedoch nicht unsere weit angereisten Freunde aus Bamberg. Doris und Peter, mit Ölverlust am 900 gebeutelt, orteten am späten Abend das Leck und traten einen Tag später mit einem "sauberen" 900 die Heimreise von Aachen aus.

wv

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Bruno Schurz u. W. Volk

   
     
     
 

Schwedenreise 2000

 

 

Es wäre zu schade, wenn nicht an dieser Stelle eine kurze Reisebeschreibung und einige Fotos unserer grandiosen Reise des vergangenen Jahres erscheinen würden - dafür war es einfach zu schön.

 

 

Es war toll, so ein großartiges Erlebnis…

 

und beim Abschied kam richtig Wehmut und Traurigkeit auf, nicht nur bei Marita und Gauke Bouma aus Drachten in Nord-Holland war dieser etwas schmerzliche Gesichtsausdruck erkennbar, besonders deshalb so auffallend, weil sich die beiden sympathischen Mitreisenden vom Saab-Club Nederland in der zurückliegenden Zeit in der Steiermark als stets gut gelaunte Freunde entpuppten und zum guten Gelingen der Graztour maßgeblichen Anteil hatten.

In der geplanten Zeit erreichten wir am Sonntagnachmittag, 11. September 2005, nach einer Zwischenübernachtung bei Passau am Samstag, den malerisch gelegenen Ort Frohnleiten und unser Hotel Frohnleitnerhof (www.frohnleitnerhof.at). Großzügig geschnittene Zimmer mit Balkon und Mur-Blick erwarteten uns, Marita und Gauke waren bereits angekommen und auch Hans ließ nicht mehr lange auf sich warten, obwohl er erst am frühen Sonntag die Fahrt antrat. Vom wunderschön gestalteten Hauptplatz in Frohnleiten konnten wir uns überzeugen und auch der hervorragend angelegte Volksgarten zeugte von regen Gemeindeaktivitäten. Am Montag, dem ersten Tag unseres Aufenthaltes, starteten wir vom Bahnhof Frohnleiten in Richtung Graz. Um 11.00 Uhr begann pünktlich die Altstadtführung. Nach einigen Metern Gassen, über einige Hinterhöfe erreichten wir schnellen Schrittes den Färberplatz, wo just das Glockenspiel erklang, das täglich drei Mal zu hören ist. Nach dieser netten Einlage begann unser historisches „Bildungsprogramm“ über die Altstadt, bei dem wir nicht nur den Dom und Burgreste sahen, sondern eine Menge historischer Gebäude, Innenhöfe und Plätze. Wir lernten eine lebendige und lebenslustige Stadt kennen, die bei dem schönen Wetter scheinbar jede Aktivität ins Freie verlegte. Wir lernten das Franziskaner Viertel und das "Bermuda-Dreieck" kennen. Nach der mehrstündigen Altstadtrunde trug uns die Schlossbergbahn bergauf auf eine Höhe von 473 m mit einer Steigung von 61 %. Der Uhrturm, das traditionelle Wahrzeichen der Stadt, die herrliche Aussicht auf die rötlichen Ziegeldächer der Altstadt, waren unser erklärtes Ziel. Der weite Blick trug uns auch zur „blauen Blase“, einem künstlerisch und architektonisch äußerst kühnen Gebäude mit einer bläulich gefärbten Außenhaut. Es beinhaltet als Kunsthaus Wechselausstellung zeitgenössischer Kunst. Auch den nächsten Tag verbrachten wir in der Grazer Innenstadt, Irmgard und Karl besuchten das Schlüssel- und Schlossmuseum - die restliche Gruppe fand sich zufällig beim Café Edegger-Tax ein.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Magna Steyr und Saab – der ursächliche Grund unserer Fahrt. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir den ausgedehnten Fabrikkomplex, der über 9000 Menschen Arbeit gibt. Fast drei Stunden durften wir in der Cabrio- Montagehalle verbringen und sahen die aufwendige Herstellung der aus vielzähligen Teilen bestehenden Plattform und der Karosserie. Ständige 100-Prozent-Kontrollen stellen die Qualität sicher und der daraus entstandene Verarbeitungsstand wurde nicht ohne Stolz besonders ausgedrückt. Nach der Lackierung sahen wir die Cabrios auf der Montagestraße wieder, wo die ersten Kabelstränge, Steuergeräte und Bremsleitungen verlegt wurden. Auch die Montage des Überrollschutzes konnten wir hautnah miterleben, wobei wir grundsätzlich unsere Überraschung über eine derartige Nähe zum Objekt ausdrücken möchten. Der weitere Nachmittag brachte uns in das sehenswerte Luftfahrtmuseum (www.luftfahrtmuseum.at) am nahen Flughafen Graz-Thalerhof, wo Erich die vorzeitige Heimreise antrat.

Den nächsten Tag widmeten wir der „Südsteirischen Weinstraße“. Da wir erst gegen 15.00 Uhr einen Termin in der Kernmühle Heimschuh hatten, konnten wir den Vormittag in Eigeninitiative nutzen und statteten u. a. der Burg Deutsch-Landsberg einen Besuch ab, zum Besuch der Ausstellung örtlicher Ausgrabungsfunde und dem Genuss der heimischen Küche im angeschlossenen Hotelrestaurant (www.burghotel-dl.at). Trotz eines ungewollten Ausfluges in die falsche Richtung konnten wir pünktlich die Ölkernmühle erreichen. Die Produktion des „schwarzen Goldes“ der Steiermark wurde uns vom Seniorchef anschaulich und mit markigen Worten präsentiert. Er machte uns mit allen gesundheitlichen Vorzügen des Kürbiskernöls bekannt. Es führte uns die anschließende Fahrt über die Weinstraße, die uns atemberaubende Ausblicke bescherte, trotz der an sich geringen Höhe der zu befahrenen Hügel bzw. Berge. Eine Gradwanderung der besonderen Art, auch durch die straßenmittige Landesgrenze zwischen Österreich und Slowenien auf einer Länge von ca. 2 Kilometern. Um 18.00 Uhr trafen wir zur bestellten Brettljause in der Buschenschank Lorenz in Kitzeck ein. Richtig zünftig im Weingarten, Biergarten wäre eine unpassende Bezeichnung, mit uralten Rebstöcken wurden uns liebevoll hergerichtete Jausn-Teller serviert, belegt mit den leckersten Wurstwaren: Blut- und Leberwurst, luftgetrocknete Mettwurst, Schinken und andere Ergebnisse einer so genannten Hausschlachtung. Natürlich gab es auch einen entsprechend leckeren und passenden „Weißen“ dazu.

Dem letzten Tag unserer Reise genehmigten wir einen nochmaligen Besuch in Graz. Schwerpunkt sollte das moderne Graz sein, Kunsthaus und Murinsel.

Auch modere Architektur kann sehenswert sein, so auch diese beiden Gebäude. Die blaue Kunststofffassade des Kunsthauses ist auf der Ostseite mit 900 Leuchtstofflampen bestückt, die als riesiger Bildschirm Texte oder Bilder nach Außen kommunizieren können. Das „Friendly Alien“ hebt sich eindeutig von der Altstadt mit seinen roten Ziegeldächern ab. Ebenso das neue Wahrzeichen der Stadt, die zur Ernennung zur Kulturhauptstadt 2003 errichtete Murinsel. Nach dem Entwurf des Amerikaners Vito Acconi entstand die schwimmende Muschel, die mit beiden Murufern verbunden ist. Das Café testeten wir gerne und genossen die schöne Rundumsicht. Am Abend konnten wir erneut gemeinschaftlich die üppige und reichhaltige Küche in einem urigen Gasthof in Frohnleiten genießen.

 

Eine tolle Zeit konnten wir gemeinsam in Graz verbringen, die auch die "Organisation" gleichfalls genießen konnte. Ein herzliches Danke schön geht von dieser Stelle an die Gruppe! Es hat sehr, sehr viel Spaß und Freude bereitet, so dass seitens der Organisation einer weiteren Clubreise nichts im Wege steht - gerne wieder!

 

Im Zusammenhang mit unserer Reise haben wir uns vielfach zu bedanken, bei Frau Barbara Braunstein von der Graz Tourismus GmbH und Frau Christine Beck, Saab Deutschland GmbH für die Hilfe und Unterstützung bei der Planung unserer Fahrt.

Besonders dankbar sind wir den jungen Damen des Frohnleitnerhofes, die uns in der Vorbereitung und während des Aufenthalts sehr freundlich und hilfsbereit zur Seite standen, insbesondere bei Frau Sonja Hofbauer, Frau Andrea Thalhamer und Frau Silvie Maierhofer.

Dank der freundlichen Betreuung trugen sie nicht unerheblich zum guten Gelingen unserer Clubreise bei.

Fotos: © W.Volk

   
   
   
 

 

 

 

Schwedenreise 2000

Einige Fotos von Ola Strömberg/Peter Diekmann aus der Rallyesaisons 1979/1980 wollen wir zur Erinnerung hier fest installieren, auch Saabgeschichte, über die Geschichten erzählt werden.

Liebe Grüße an Ola und Stig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: © W.Volk

   
   
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