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- Geschichten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23. Graf Berghe von Trips-Gedächtnisfahrt auf Schloss Loersfeld

15. August 2010

 

Auch in diesem Jahr wollen wir uns wieder bei der traditionellen Wolfgang Graf Berghe von Trips-Gedächtnisfahrt als "Vertreter" der Marke SAAB und als Club im Oldtimer- und Clubpark auf Schloss Loersfeld präsentieren.

Im diesjährigen Teilnehmerfeld, was wieder mit einigen besonderen Highlights aufwarten kann, werden wir u.a. einem Clubfahrzeug applaudieren können, denn Gauke bringt erneut seinen Sonett III an den Start und wird mit seinem Ausweich-Copiloten Peter Braun die im vergangenen Jahr errungenen Platzierungen zu verteidigen versuchen. Leider kann in diesem Jahr Erich nicht auf den heißen Sitz steigen, da bei Ruth´s Arbeitsgeber Urlaub befohlen wurde. Ein weiterer aber unbekannter Saab V4 mit dem Team Gerhard Brünger/Jürgen Reiff wollen wir ebenso in unsere guten Wünsche mit einschließen.

Den angestammten Platz im malerischen Landschaftspark des Schlosses haben wir wieder reservieren können, so dass einem kurzweiligen Sonntag ab 9.00 Uhr nichts im Wege steht.

Hiermit laden wir alle Mitglieder, Freunde und Liebhaber der Marke und wohlgeformten Altblechs herzlich zum Oldtimer- und Saab-Picknick anlässlich der Graf Berghe von Trips-Gedächtnisfahrt ein. Wir bitten alle Interessenten um kurze telefonische Anmeldung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17minütiger Filmbericht der Trips-Fahrt 2009 bei

 

 

     
     
   

Sommerwochenende in Bamberg und 32. Troll-Rallye

  • Alle Tage fantastisches Wetter - zufriedene und glückliche Minen in den Gesichtern der Teilnehmer

  • 37 Saab auf dem reservierten Parkplatz am Hoteltrakt des Schlosshotels Pommersfelden. Hervorragende Versorgung und Betreuung durch das Hotel - herzlichen Dank der Familie Haag und Team

  • 80 gemeldete Saab-Enthusiasten feierten bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags

  • Gesamtsieger der 32. Troll-Rallye wurden Kerstin und Werner Rank als Gastfahrer des Saab Zentrums Muckelbauer auf einer 9-3 Turbo X Limousine

  • Die Clubwertung und die "historischen" Wanderpokale der Saab-Freunde Erftkreis gewannen Christina und Gunther Knopf aus Eckersdorf

  • Despina Justrabeau erhielt einen Ehrenpreis für ihre überragende Solofahrt im 9-5

  • Einen weiteren Ehrenpreis für die weiteste Anreise überreichten wir Louise und Derek Fletcher: 1.998 km Anreise von San Fulgenico bei Alicante/Spanien nach Bamberg waren nicht zu übertreffen. Was er uns aufgrund den außergewöhnlichen Belastungen für Mensch und Maschine vorenthalten musste, haben wir von der "Classics Monthley", Heft 7 im Ölkännla fotografiert und unten abgebildet. Übrigens: Vorbesitzerin des gelben 73iger Sonett III mit 125 PS (präpariert nach Gruppe 2) war Pat Moss-Carlsson

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Teilnehmerliste müsste ich normalerweise diesen Bericht vom Sommerwochenende und der 32. Troll-Rallye vom 2.-3. Mai diesen Jahres beginnen, denn mit einer solch imposanten Liste von Teilnehmern und Saab-Fahrzeugen konnten wir seit den 80iger Jahren nicht mehr aufwarten. Dabei dürfen wir an dieser Stelle ausnahmsweise die 80köpfige Gruppe fast exakt in eine Hälfte Mitglieder und Bekannte „einteilen“, die zweite Hälfte präsentierte sich mit „neuen“, unbekannten Gesichtern, die sich über unsere Internetpräsenz zur Teilnahme am Treffen angesprochen fühlten. Erstaunlich - aber möglicherweise rücken die Saab-Fahrer aufgrund der Firmeninsolvenz enger zusammen?

In den letzten Tagen vor der Veranstaltung ging es zwar ein wenig turbulent zu, Zimmer bestellen - abbestellen, Abendessen abbestellen - bestellen, aber die Damen der Rezeption des Schlosshotels Pommersfelden um Ivonne Hauser und der Hotelliersfamilie Haag bekamen auch das in den Griff, so dass wir morgens um 6:30 Uhr am 01. Mai mit gutem Gewissen in Richtung Bamberg anrollen konnten. Obwohl wir erst für 14:00 Uhr ein erstes „Beschnuppern“ organisieren wollten, sollten der Schlosshof und die Zufahrt nach Pommersfelden ausgeschildert werden, das zu dieser zeitigen Anreise zwang. Es ist halt ein Unterschied, ob sich vielleicht 20 oder 25 gute Bekannte treffen oder zusätzlich noch weitere 30 Markenenthusiasten, denen es einen würdigen Empfang zu bereiten gilt. Daher auch erstmalig der Erinnerungs-Aufkleber für die Teilnehmer.

Für den Nachmittag des 1. Mai hatten wir uns eine Ausfahrt zur Schraubverbindung Bamberg bzw. zum Saab-Zentrum Bamberg ausgeguckt, die mit einer Stadtbesichtigung verbunden werden sollte. Allein aufgrund dieser Programmankündigung wuchs unsere vorzeitig anreisende Gruppe täglich, bis wir letztlich über 40 Abendessen im Ölkännla bestellen konnten. Dessen Wirt brachten wir durch unsere unangekündigte Anfahrt um 15 Uhr sichtlich in Verlegenheit, was ihm Schweißtropfen auf die Stirn trieb und zu einem Hilferuf nach Wirtin Ute veranlasste. Auch Ellen und Harald, die bereits eine Woche das Frankenland verunsicherten, trafen pünktlich ein, ebenso konnten wir Louise und Derek Fletcher aus Alicante in Spanien und Marita und Gauke Bouma aus Drachten in Holland in der Schraubverbindung begrüßen. Leider mussten bereits am Donnerstag Monique und Claudius wegen einer Erkrankung absagen und am Morgen des 1. Mai verabschiedete sich auf der Anfahrt der Turbolader von Holgers 9-5 Diesel, was die Familie zur Rückkehr nach Twielenfleth veranlasste.

Dass Saab-Fahrer überwiegend nicht nur sympathische Menschen sind, sondern sich zudem auch offen und sehr zugänglich präsentieren, das bewiesen auch diesmal die Teilnehmer und machten es den Organisatoren sehr einfach. Während sich Doris und Peter spontan der Getränke-Bestellung und Ausgabe annahmen, durften wir eine gut gelaunte Gruppe in dem wunderschönen, stimmungsvollen Ambiente des Clublokals des Bamberger Stammtisches begrüßen, direkt unter der ehemaligen, historischen Saab- Leuchtreklametafel, die wir bereits 1981 bei einem ehemaligen Dürener Saab-Händler auf Anweisung des damaligen Pressesprechers abmontieren durften. Nach der Begrüßung entschloss sich eine Gruppe zur Stadtbesichtung aufzubrechen, die restlichen Teilnehmer erwarteten dagegen den Eigentümer der Schraubverbindung Michael Höllein, der in unnachahmlich kurzweiliger Form eine Führung durch sein „Allerheiliges“ gewährte, durch seine Oldtimer-Restaurations-werkstatt, Museum, Rückzugsräumlichkeit oder wie man sonst sein Refugium nennen könnte. Dort lassen sich ehemalige Rennfahrzeuge, Porsche GT2, Formel V oder Super V, Bergrennfahrzeuge, restaurierte oder auch unrestaurierte Oldtimer und auch neuere Fahrzeuge bestaunen, zu deren Historie der ehemalige aktive Rennfahrer eine Menge zu erzählen wusste. Langeweile dürfte ihm beim Umfang der unrestaurierten Fahrzeuge auch in Zukunft ein unbekanntes Wort sein und bleiben. Nicht nur mit der Einrichtung seines „Museums“ bewies er eine glückliche Hand, auch bei den vermieteten Werkstätten, die er rundum erstellen ließ,  dreht sich alles um das Thema Auto, kleines „Meilenwerk“ mit dem neuen Saab-Zentrum Muckelbauer im Mittelpunkt.

Gegen 18 Uhr, zu dem Zeitpunkt vereinigten sich wieder die beiden Gruppen, folgte ein lockeres Beisammensein im „Keller“ bzw. ein schwedisches Abendessen für Saab-Freunde im Ölkännla, gravad Lax auf Toast mit Senf-Dillsauce und Köttbullar mit Kartoffel und Lingon. Wir bestätigten bereits an dieser Stelle die kundige Hand des Innenarchitekten, der mit viel Fantasie, Geschmack und Einfühlungsvermögen die Einrichtung des Bistros entwarf, eine Augenweide allein der umgebaute Alfa Romeo-Motor als Zapfanlage, wo sieht man so was schon? Oder vielleicht werfen Sie beim Besuch einen Blick in die Männertoilette......

Nach einer wundervoll ruhigen Nacht und einem ausgedehnten Frühstück, ein prüfender Blick auf die bereit stehenden Teilnehmer-Unterlagen, die mit netten Saab-Kleinigkeiten aus dem Fundus des Eventmanagements der Saab-Deutschland GmbH, unser Dank an Frau Natascha Kujat, und Anschaffungen aus der Clubkasse gefüllt waren, erwarteten wir voller Anspannung und mächtigem Adrenalinausstoß die Anreise der übrigen Teilnehmer. Und sie kamen alle, geleitet durch Ausstellungsfahrzeuge des Saab-Zentrums Muckelbauer und der Ausschilderung, fanden sie schnell den Platz zum Innenhof des Schlosses.

Leider mussten wir auf die beiden gemeldeten Sonett III verzichten. Gaukes rotes Auto verweigerte den ordnungsgemäßen Betrieb und begnügte sich mit Ruckeln und einem unrunden Lauf, so dass unsere holländischen Freunde aus Drachten doch lieber mit einem intakten 9-3 die fast 700 km unter die Räder nahmen. Derek hingegen wollte sich und Louise die 2000 km Anfahrt in einer Sonett III der Gruppe 2 wegen der allgemeinen Unbequemlichkeit eines solchen "Ritts auf der Kanonengugel" ersparen, verständlich, schließlich versagt bereits nach wenigen Hundert Kilometern das menschliche Gehör. Trotzdem, wir freuten uns über jeden anreisenden Teilnehmer und waren doch erleichtert, dass auch die restlichen Rheinländer, überwiegend aus Mönchengladbach und Umgebung, den Weg ins Fränkische fanden. Auch mehrere Mitglieder des 1. Deutschen Saab-Clubs Dortmund mit Gesche, Dieter und Malte fanden zu uns, wobei sich Gesche aus Schleswig mit der DB auf den Weg machte.

Da wir auf einen Sektempfang im Hotel verzichteten, konnten Peter und der Autor alle Teilnehmer mit den hoffentlich passenden Worten unter freiem Himmel, Sonnen beschienen, begrüßen und die obligatorische Fahrerbesprechung zur 32. Troll-Rallye durchführen, nicht ohne die ausdrücklichen Hinweise auf die entsprechenden Tempolimits, die fehlende Zeitwertung und dem touristischen Charakter der Ausfahrt, die sich langsam fast schon zu einer Old– und Youngtimerrallye entwickelt hat, sieht man die gemeldeten Baujahre der Fahrzeuge. Wir erkennen dabei zwar auch Saab des Baujahres 2009, z.B. das 2009er Cabrio von Thomas, aber überwiegend sehen wir 900 und 9000 aus Anfang und Mitte der 90iger Jahre. Dabei dürfen wir nicht die Autos von Peter Angersdorfer, Paul-Karl Krings und Karl Wöhr unerwähnt lassen, die sich trotz ihres Alters in fast neuwertigem Zustand präsentierten. Einen Concours d´Elegance führten wir jedoch nicht durch, obwohl sich einige wenige Teilnehmerautos aufgrund ihres Pflegezustandes sicherlich eine "Rüge" eingeholt hätten. Eimer und Wasser waren zudem vorhandene Utensilien bei Derek und Gauke, die ihre Fahrzeuge am frühen Morgen bereits in Ausstellungszustand brachten.

Pünktlich, um eine Stunde vorgezogen, durften die ersten Teilnehmer um 13 Uhr an den Start gehen. Der Kilometerstand wurde notiert (Wertung bei Punktgleichheit); die letzten Instruktionen erhielten wir von Peter, der uns anschließend die Kartenunterlagen aushändigte. Da sich mehr oder weniger alle Teilnehmer bereits im Vorfeld zu Teams zusammen gefunden hatten, blieben Despina Justrabeau und wir am Ende des Feldes übrig und die promovierte Tierärztin aus der Nähe von Kaiserslautern ging Solo auf die Strecke; sie folgte unserem 9-3 aber nur wenige Kilometer, um sich aufgrund unserer längeren Eingewöhnungszeit auf das ungewohnte, gewöhnungsbedürftige Kartenmaterial mit dem 9-5T in flotter Gangart "in Luft" aufzulösen.

Mit herrlichem Sonnenschein lenkte uns die 145 km lange Strecke durch malerische Ortschaften. Da mir jedoch das Kartenmaterial nicht mehr vorliegt, kann ich die Strecke unmöglich rekonstruieren. Aber fotographische Erinnerungen sind geblieben, nicht nur die Kaffeepause an Burg Rabenstein und die dort gestellte Frage nach der ehemaligen Burgherrin, die uns an meine Heimatstadt "Kerppen" erinnerte,  sondern im Gedächtnis blieb mir insbesondere die Abfahrt zum Campingplatz Bärenschlucht und die eindrucksvolle Kulisse der Kalksteinfelsen. Ein weiteres Highlight war auch die Anfahrt zu einer Mühle und der Abzweig in dem mir unbekannten Flecken mit insgesamt weniger als 5 Häusern. 36 Mühlradschaufeln sollten wir dort unten im Talgrund zählen. Was war nun eindruckvoller? Die kurvenreiche bergab Passage oder die Begegnung mit dem stahlblauen Viggen mit Kurt auf dem heißen Sitz des Beifahrers und Tino hinter dem Steuer? Ab jetzt sahen wir sie öfter, nicht nur von vorn - uns entgegen kommend, auch im Rückspiegel huschte der stahlblaue Superschwede durch den Rückspiegel, getreu dem Slogan: Born from Jets. Kurt erinnerte sich beim Clubabend besonders an die Kraftentfaltung des getunten Viggen´s, aber nur an wenige Örtlichkeiten der Troll-Rallye, außer an gelbe Flecken, die sich beim Kartenstudium im Augenwinkel einblendeten. Gemeint waren wohl die blühenden Rapsfelder der Umgebung. Dabei erinnere ich mich besonders gerne an die letzten 20 oder 30 Kilometer unserer Ausfahrt. Wurden wir dabei wieder über eine der zahlreichen Nebenstraßen gelotst, die wir in unseren Breiten als Feldweg bezeichnen würden. Nach einer Walfahrtskirche konnten wir tatsächlich zwei Störche auf dem angrenzenden Wiesengrundstück ausmachen, wobei wir uns bereits kurz vor dem Ziel der 32. Troll-Rallye bei Pommersfelden befanden, wo wir vor 18 Uhr eintrafen und den reservierten Parkplatz wieder einnehmen konnten.

Nachzutragen wäre, dass wir auf den eingebauten Sonderprüfungen etwa in der Mitte der Strecke vollkommen versagten, galt es im Team einige Ballwechsel im Federballspiel zu bewältigen. Auch die Frage nach den verfügbaren Außenfarben des letzten 900er Baujahres wussten wir nicht zu beantworten. Es waren immerhin vierzehn Stück, wie auch auf der Farbtafel von 1989. Nach dem gemeinsamen Abendessen, angerichtet im Barocksaal als mehrgängiges Buffet, schritten wir zur Siegehrung der Ausfahrt, die der Mehrzahl der Teilnehmer sichtlich Freude bereitet hatte.  Jeder Teilnehmer erhielt dabei eine entsprechende Urkunde mit den Angaben zum Auto und der erreichten Punktzahl. Dazu konnten wir für die ersten drei Platzierungen Saab-Sachpreise überreichen, die uns Ralf Muckelbauer kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Herzlichen Dank. Den Gesamtsieg der 32. Troll-Rallye gewannen auf einem 9-3 Turbo-X Kerstin und Werner Rank als Gastfahrer des Autohauses, vor Familie Twardzik mit Sonja, Thomas und Tristan. Als Dritte wurden Christina und Gunther Knopf gewertet, die damit Clubbeste wurden und die historischen Club-Wanderpokale erhielten, die der Verein zur Restaurierung nach Kerpen zurück nahm. Die Troll-Rallye-Profis und Seriengewinner der vergangenen Jahre versagten kläglich, was sie jedoch mit Humor zur Kenntnis nahmen. Die Feierlichkeiten erstreckten sich bis in die frühen Morgenstunden. Es war wohl 2:30 Uhr, als die letzten Nachtschwärmer ihr Zuhause fanden.

Leider vergaßen wir am Abend die Vorankündigung des Sonntagsprogramms, so dass wir die ersten abreisenden Teilnehmer bereits verpassten, die sich sehr zeitig auf den Heimweg gemacht haben. Schade, eine kleine Ausfahrt im Konvoi und der Kofferraumverkauf von Saab-Devotionalien aus Tinos Kofferraum wurden nicht mehr durchgeführt. Die Zeit verging durch Gespräche hier und da im Flug und nach und nach leerte sich der Hof. Wir dagegen hatten noch mit Louise und Derek eine weitere Nacht gebucht und konnten noch einen wunderschönen Nachmittag im Grieser Bierkeller zusammen mit Doris und Pit verbringen. Mit einem sonnigen Montagmorgen, den wir noch zu einem Besuch beim Saab-Zentrum nutzten, ließen wir das Sommerwochenende ausklingen. Nochmals lieben Dank an Doris und Peter und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr im "Alten Land", wo wir hoffentlich mehr Zeit füreinander haben. Ina, Holger und Andreas freuen sich schon auf unseren Besuch.

wv

Fotos: © Pit Braun, Wolfgang Wieland und Willem Volk

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Braun, Peter

Doris

Walsdorf

900-16s

1989

Volk, Wilhelm

Liway

Kerpen

9-3 Combi

2007

Kurfürst, Hans

Krappen, Andreas

Mönchengladbach

9-5 Sedan

2001

Kurfürst, Heinrich

Christel

Niederkrüchten

9-3 Cabrio

2002

Bouma, Gauke

Marita

NL/Drachten

97

1973

Becker, Ruth

Uli

Niederzier

9-5 Combi

1999

Morgenbrod, Georg

Gabi

Martinroda

900 Cabrio

1987

Fletcher, Derek

Louise

E/Alicante

97

1973

Wilkens, Gesche

-

Schleswig

-

-

Dobberfuhl, Kurt

-

Geilenkirchen

9000

1995

Kutzer, Dieter

v. Lüdinghausen, Malte

Dortmund

900 Cabrio

1992

Angerstorfer, Peter

Nelle

Nürnberg

900 Cabrio

1992

Hitz, Stefan

Kuck, Thomas

Mönchengladbach

9-3 Combi

2006

Hartmann, Tino

-

Boslar

Viggen

1999

Hassenpflug, Jürgen

Monika

Mönchengladbach

9-3 Cabrio

2006

Staudte, Peter

Brunhild

Zwickau

9-3 Combi

2006

Schmidt, Erich

Ruth

Bad Münstereifel

96

1979

Korsawe, Harald

Ellen

Köln

900-16s

1992

Krings, Katharina

Paul-Karl

Wettstetten

9000

1990

Twardzik, Thomas

Sonja und Tristan

Bad Wurzach

9-3 Cabrio

2009

Wöhr, Karl

Irmgard

Neuburg

9000

1997

Justrabeau, Despina

-

Weilerbach

9-5

2008

Schümichen, Michael

Elisabeth

Dresden

9-5

2003

Lindenfeld, Tamás

Monika

Kötz

900 Cabrio

1992

Rienks, Rafael

Ulla

Schwerte

Fremdfahrz.

1978

Knopf, Gunther

Christina

Eckersdorf

9-5

2000

Brosch, Oliver

Heipke, Kerstin

Düsseldorf

900

1992

Simader, Robert

Christiane u. Alexander

Dasing

900-16s

1991

Seidel, Bernhard

Jana

Wansleben

9-3 Cabrio

2003

 

 

 

 

 

Gartzke, Ulrich

Kirsti

Bamberg

900 Cabrio

1992

Muckelbauer, Ralf

Schlei, Manfred

Bamberg

AeroX

2009

Wieland, Wolfgang

Muckelbauer, Marliese

Bamberg

9-5

 

Wiesflecker‚ André-Jörg

NN

Bamberg

99

1973

Rank, Werner

Kerstin

Coburg

Turbo X

2009

Muckelbauer, Astrid

Lars

Bamberg

 

 

 

   
   
   
   
   
   
   
   
 

Derek Fletcher´s Sonett III: Die Sonett von Pat Moss im Gruppe-2-Trimm und 125 PS

   
   

   

   
   
     
     
 

Schwedenreise 2000

 

 

Es wäre zu schade, wenn nicht an dieser Stelle eine kurze Reisebeschreibung und einige Fotos unserer grandiosen Reise des vergangenen Jahres erscheinen würden - dafür war es einfach zu schön.

 

 

Es war toll, so ein großartiges Erlebnis…

 

und beim Abschied kam richtig Wehmut und Traurigkeit auf, nicht nur bei Marita und Gauke Bouma aus Drachten in Nord-Holland war dieser etwas schmerzliche Gesichtsausdruck erkennbar, besonders deshalb so auffallend, weil sich die beiden sympathischen Mitreisenden vom Saab-Club Nederland in der zurückliegenden Zeit in der Steiermark als stets gut gelaunte Freunde entpuppten und zum guten Gelingen der Graztour maßgeblichen Anteil hatten.

In der geplanten Zeit erreichten wir am Sonntagnachmittag, 11. September 2005, nach einer Zwischenübernachtung bei Passau am Samstag, den malerisch gelegenen Ort Frohnleiten und unser Hotel Frohnleitnerhof (www.frohnleitnerhof.at). Großzügig geschnittene Zimmer mit Balkon und Mur-Blick erwarteten uns, Marita und Gauke waren bereits angekommen und auch Hans ließ nicht mehr lange auf sich warten, obwohl er erst am frühen Sonntag die Fahrt antrat. Vom wunderschön gestalteten Hauptplatz in Frohnleiten konnten wir uns überzeugen und auch der hervorragend angelegte Volksgarten zeugte von regen Gemeindeaktivitäten. Am Montag, dem ersten Tag unseres Aufenthaltes, starteten wir vom Bahnhof Frohnleiten in Richtung Graz. Um 11.00 Uhr begann pünktlich die Altstadtführung. Nach einigen Metern Gassen, über einige Hinterhöfe erreichten wir schnellen Schrittes den Färberplatz, wo just das Glockenspiel erklang, das täglich drei Mal zu hören ist. Nach dieser netten Einlage begann unser historisches „Bildungsprogramm“ über die Altstadt, bei dem wir nicht nur den Dom und Burgreste sahen, sondern eine Menge historischer Gebäude, Innenhöfe und Plätze. Wir lernten eine lebendige und lebenslustige Stadt kennen, die bei dem schönen Wetter scheinbar jede Aktivität ins Freie verlegte. Wir lernten das Franziskaner Viertel und das "Bermuda-Dreieck" kennen. Nach der mehrstündigen Altstadtrunde trug uns die Schlossbergbahn bergauf auf eine Höhe von 473 m mit einer Steigung von 61 %. Der Uhrturm, das traditionelle Wahrzeichen der Stadt, die herrliche Aussicht auf die rötlichen Ziegeldächer der Altstadt, waren unser erklärtes Ziel. Der weite Blick trug uns auch zur „blauen Blase“, einem künstlerisch und architektonisch äußerst kühnen Gebäude mit einer bläulich gefärbten Außenhaut. Es beinhaltet als Kunsthaus Wechselausstellung zeitgenössischer Kunst. Auch den nächsten Tag verbrachten wir in der Grazer Innenstadt, Irmgard und Karl besuchten das Schlüssel- und Schlossmuseum - die restliche Gruppe fand sich zufällig beim Café Edegger-Tax ein.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen von Magna Steyr und Saab – der ursächliche Grund unserer Fahrt. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir den ausgedehnten Fabrikkomplex, der über 9000 Menschen Arbeit gibt. Fast drei Stunden durften wir in der Cabrio- Montagehalle verbringen und sahen die aufwendige Herstellung der aus vielzähligen Teilen bestehenden Plattform und der Karosserie. Ständige 100-Prozent-Kontrollen stellen die Qualität sicher und der daraus entstandene Verarbeitungsstand wurde nicht ohne Stolz besonders ausgedrückt. Nach der Lackierung sahen wir die Cabrios auf der Montagestraße wieder, wo die ersten Kabelstränge, Steuergeräte und Bremsleitungen verlegt wurden. Auch die Montage des Überrollschutzes konnten wir hautnah miterleben, wobei wir grundsätzlich unsere Überraschung über eine derartige Nähe zum Objekt ausdrücken möchten. Der weitere Nachmittag brachte uns in das sehenswerte Luftfahrtmuseum (www.luftfahrtmuseum.at) am nahen Flughafen Graz-Thalerhof, wo Erich die vorzeitige Heimreise antrat.

Den nächsten Tag widmeten wir der „Südsteirischen Weinstraße“. Da wir erst gegen 15.00 Uhr einen Termin in der Kernmühle Heimschuh hatten, konnten wir den Vormittag in Eigeninitiative nutzen und statteten u. a. der Burg Deutsch-Landsberg einen Besuch ab, zum Besuch der Ausstellung örtlicher Ausgrabungsfunde und dem Genuss der heimischen Küche im angeschlossenen Hotelrestaurant (www.burghotel-dl.at). Trotz eines ungewollten Ausfluges in die falsche Richtung konnten wir pünktlich die Ölkernmühle erreichen. Die Produktion des „schwarzen Goldes“ der Steiermark wurde uns vom Seniorchef anschaulich und mit markigen Worten präsentiert. Er machte uns mit allen gesundheitlichen Vorzügen des Kürbiskernöls bekannt. Es führte uns die anschließende Fahrt über die Weinstraße, die uns atemberaubende Ausblicke bescherte, trotz der an sich geringen Höhe der zu befahrenen Hügel bzw. Berge. Eine Gradwanderung der besonderen Art, auch durch die straßenmittige Landesgrenze zwischen Österreich und Slowenien auf einer Länge von ca. 2 Kilometern. Um 18.00 Uhr trafen wir zur bestellten Brettljause in der Buschenschank Lorenz in Kitzeck ein. Richtig zünftig im Weingarten, Biergarten wäre eine unpassende Bezeichnung, mit uralten Rebstöcken wurden uns liebevoll hergerichtete Jausn-Teller serviert, belegt mit den leckersten Wurstwaren: Blut- und Leberwurst, luftgetrocknete Mettwurst, Schinken und andere Ergebnisse einer so genannten Hausschlachtung. Natürlich gab es auch einen entsprechend leckeren und passenden „Weißen“ dazu.

Dem letzten Tag unserer Reise genehmigten wir einen nochmaligen Besuch in Graz. Schwerpunkt sollte das moderne Graz sein, Kunsthaus und Murinsel.

Auch modere Architektur kann sehenswert sein, so auch diese beiden Gebäude. Die blaue Kunststofffassade des Kunsthauses ist auf der Ostseite mit 900 Leuchtstofflampen bestückt, die als riesiger Bildschirm Texte oder Bilder nach Außen kommunizieren können. Das „Friendly Alien“ hebt sich eindeutig von der Altstadt mit seinen roten Ziegeldächern ab. Ebenso das neue Wahrzeichen der Stadt, die zur Ernennung zur Kulturhauptstadt 2003 errichtete Murinsel. Nach dem Entwurf des Amerikaners Vito Acconi entstand die schwimmende Muschel, die mit beiden Murufern verbunden ist. Das Café testeten wir gerne und genossen die schöne Rundumsicht. Am Abend konnten wir erneut gemeinschaftlich die üppige und reichhaltige Küche in einem urigen Gasthof in Frohnleiten genießen.

 

Eine tolle Zeit konnten wir gemeinsam in Graz verbringen, die auch die "Organisation" gleichfalls genießen konnte. Ein herzliches Danke schön geht von dieser Stelle an die Gruppe! Es hat sehr, sehr viel Spaß und Freude bereitet, so dass seitens der Organisation einer weiteren Clubreise nichts im Wege steht - gerne wieder!

 

Im Zusammenhang mit unserer Reise haben wir uns vielfach zu bedanken, bei Frau Barbara Braunstein von der Graz Tourismus GmbH und Frau Christine Beck, Saab Deutschland GmbH für die Hilfe und Unterstützung bei der Planung unserer Fahrt.

Besonders dankbar sind wir den jungen Damen des Frohnleitnerhofes, die uns in der Vorbereitung und während des Aufenthalts sehr freundlich und hilfsbereit zur Seite standen, insbesondere bei Frau Sonja Hofbauer, Frau Andrea Thalhamer und Frau Silvie Maierhofer.

Dank der freundlichen Betreuung trugen sie nicht unerheblich zum guten Gelingen unserer Clubreise bei.

Fotos: © W.Volk

   
   
   
 

 

 

 

Schwedenreise 2000

Einige Fotos von Ola Strömberg/Peter Diekmann aus der Rallyesaisons 1979/1980 wollen wir zur Erinnerung hier fest installieren, auch Saabgeschichte, über die Geschichten erzählt werden.

Liebe Grüße an Ola und Stig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: © W.Volk

   
   
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